Zutaten
| 1 | Hausente | |
| 200g | Hackfleisch, fein | |
| 1 | Zwiebel | |
| 1/2 | Stengel Petersilie | |
| 100g | Butter | |
| 50g | Toastbrot | |
| 1 | Apfel (Boskop) | |
| 200g | vorblanchierte Maronen | |
| etwas | Salz, Pfeffer, Muskat | |
| 250g | Wurzelgemüse, wie Zwiebel, Karotte, Lauch und Selerie |
Zubereitung
Zubereitung der Ente:
Hausente auslösen
Die Ente kann hier vom Rücken ausgelöst werden, indem zuerst am Rückgrat
entlang geschnitten wird und man sich dann am Knochen entlang zur Entenbrust
voran arbeitet. Der Keulenknochen wird durch einen Schnitt am Gelenk vom
Torso getrennt. Ebenfalls lässt sich der Flügel mit einem Schnitt am Gelenk
lösen. Am Brustbein angelangt, arbeitet man an der anderen Seite genauso, so
dass das Fleisch vollständig gelöst ist.
Um
den Flügelknochen zu entfernen, wird um das erste Gelenk rundherum
eingeschnitten und mit dem Messerrücken das Fleisch in Richtung Brust
geschoben. Jetzt muss man noch die Sehnen an der Innenseite, die am
Kugelgelenk angewachsen sind rundherum abschneiden und der Knochen
lässt sich herausziehen.
An der Keule wird noch der
Oberschenkelknochen entfernt. An diesem wird entlang geschnitten und
mit einem Schnitt durch das Gelenk entfernt.
Diese mühevolle Arbeit wird am Ende belohnt, da man letztendlich nur schöne gleichmäßige Entenscheiben erhält.
Vorbereiten der Entenfüllung
Entenknochen
etwa nussgroß für die Soße zerhacken. Wurzelgemüse für den Schmoransatz
putzen und in ca. 1,5 cm Stücke zerkleinern und zunächst wieder kühl
stellen. Feine Zwiebelwürfel schneiden und in Butter weich dünsten.
Toastbrot in Würfel schneiden und in Butter goldgelb anbraten. Apfel
schälen und würfeln. Nun wird das fein gemahlene Hackfleisch mit den
Gewürzen, den Zwiebelwürfeln und etwas gehackter Petersilie
durchgeknetet, um eine gute Bindung zu erhalten. Anschließend die
restlichen Zutaten (geröstetes Toastbrot, Apfelwürfel und geschnittene
Maronen) kurz unter die Masse arbeiten. Die Füllung wird nun auf die
gewürzte Ente verteilt und diese mit Nadel und Faden verschlossen.
Damit die Ente die Form behält kann man diese mit einem Garn rundherum
binden. (von außen noch etwas würzen). Jetzt eine Schmorpfanne
erhitzen, etwas Fett hineingeben und erwärmen. Vorbereitete Knochen und
das Gemüse zugeben und etwas anbraten, mit etwas Rotwein ablöschen und
die Ente darauf setzen. Diese kurz braten und dann zugedeckt bei ca.
180 Grad C in der Röhre ca. 1,5 Stunden garen. Hin und wieder etwas
Saft zugeben und die Ente mehrmals damit übergießen um eine schöne
braune Farbe zu erhalten. Sollte die Ente noch etwas blass sein, kann
kurz vor Ende der Garzeit der Deckel abgenommen werden, um die Ente
noch ein wenig zu bräunen. Wenn die Ente fertig gegart ist, diese aus
der Schmorpfanne nehmen und warm stellen um die Soße zu vollenden. Die
Sauce durch eine Sieb gut passieren und mit etwas angerührter Stärke
binden. Eventuell mit etwas Salz, Pfeffer, nach Wunsch auch etwas
Orangensaft, nachschmecken.
Zubereitung der Schupfnudeln:
Pellkartoffeln
kochen, schälen und im Ofen bei ca. 150 Grad C ausdampfen lassen.
Kartoffeln durch die Presse drücken und in eine Schüssel geben. Ei,
Mehl, Dunst, Gewürze und die zerlassene Butter zufügen und rasch zu
einem Teig verarbeiten.
Nun sollte eine Probe geformt und abgekocht
werden um zu sehen das die Masse nicht auseinander fällt. Wenn die
Probe hält, kann der restliche Teig geformt werden.
Formen der
Schupfnudeln: Zunächst fingerdicke Rollen in 5 cm lange Stücke teilen.
Stücke nehmen und in der Hand formen. Hierbei die Enden etwas dünner
rollen. Vorbereitete Schupfnudeln auf ein bemehltes Blech legen und im
Kühlschrank abkühlen lassen. In einen Topf mit kochendem(!) Salzwasser
die Schupfnudeln hineingeben und gar ziehen. In kaltem Wasser abkühlen
und abtropfen lassen. Trockene Schupfnudeln in Butter goldgelb anbraten.
Für den Speckrosenkohl:
ca.
500 g Rosenkohl putzen und den Strunk kreuzförmig einschneiden,
Rosenkohl in kochendem Salzwasser blanchieren und abkühlen lassen. 80 g
Speck würfeln und in Butter etwas anrösten. Rosenkohl hinzufügen mit
Pfeffer, Salz, Muskat und evtl. etwas Gemüsebrühe abschmecken, etwas
Zucker zugeben (für den Glanz) und durchschwenken.

